Berufsschule Rothenburg - Dinkelsbühl

Berufsschule - Berufsfachschule - Wirtschaftsschule

Unsere Philosophie

 

Die Philosophie der Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl 


Viele junge Menschen freuen sich, wenn sie - schulmüde geworden - endlich aus der Schule entlassen werden und dafür in das Berufsleben eintreten dürfen. Und dann? Nix da. Berufsleben heißt für Auszubildende wieder Schulbank drücken, die Bank der Berufsschule.
Aber keine Bange. Das Bestreben der Lehrkräfte an unserer Schule liegt darin, dass wir Unterricht weitgehend anders durchführen wie er bisher erlebt wurde. Der Unterschied zu den vorher besuchten Schulen besteht nicht nur darin, dass in der Regel etwa 25 Prozent des Unterrichts als Praxisunterricht angeboten wird, sondern, dass auch in den theoretischen Fächern mit neuesten Unterrichtsmethoden gearbeitet wird. Warum ist das so?

Wir verstehen uns als Haus des Lernens für junge Erwachsene, die ganz gezielt durch lebendigen Unterricht auf eine bevorstehende Abschlussprüfung und auf das Berufsleben vorbereitet werden sollen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auf dem heutigen Arbeitsmarkt Mitarbeiter gesucht werden, die neben dem praktischen und theoretischen fachlichen Wissen noch weitere Qualifikationen benötigen. Solche Qualifikationen sind vor allem: mit Kunden bzw. Gästen und Mitarbeitern kommunizieren zu können, während der Arbeitsprozesse eigenständig richtige Entscheidungen fällen zu können, kreativ an innerbetrieblichen Problemlösungen mitwirken zu können und teamfähig zu sein, damit sich für den jeweiligen Betrieb Vorteile einstellen und damit das Unternehmen insgesamt leistungsfähiger wird. Auf Grund dieser Anforderungen möchten wir an der Berufsschule Rothenburg/Dinkelsbühl unseren Schülern neben dem reinen fachlichen Faktenwissen auch Kompetenzen zur Kommunikation, zum vernetzten Denken, zum selbständigen Erwerb von Informationen und zur Teamarbeit vermitteln. Damit wir diese Ziele erreichen, kombinieren wir traditionelle Unterrichtsverfahren mit neueren Lern- und Arbeitstechniken. Das heißt: es wechseln sich eher frontal geführte Unterrichtseinheiten mit anderen Methoden, wie der Gruppenarbeit, den Lern- und Übungszirkeln, des Planspiels, der Expertenarbeit „ des Gesprächskreises ab. Damit die Vielfalt der Methoden sinnvoll auf die Fachinhalte und auf die zur Verfügung stehende Unterrichtszeit aufgeteilt werden, planen die Lehrkräfte nicht  wie es in vielen Schulen noch üblich ist ohne verbindliche Absprachen nach 45 Minuteneinheiten, sondern, sie planen als Lehrerteam gemeinsam vollständige Unterrichtstage, Unterrichtswochen bzw. Blockeinheiten. Auf diese Weise bemühen wir uns dem Unterrichtsprinzip „Die beste Methode ist der Methodenwechsel" gerecht zu werden. Schüler sollen somit komplexe Lerngebiete abwechslungsreich und spannend erleben und fachlich durchdringen können.