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Frühstücksprojekt NG10a,c

 

Rothenburg, 06.07.2026.

Die Auszubildenden der 10. Klassen der Gastronomieabteilung hatten zu einem Frühstücksprojekt ins Restaurant der Berufsschule geladen – und zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt.

Oberbürgermeister Christoph Rösch war mit mehreren Stadträten vor Ort, ebenso Vertreter de örtlichen Mittelschule, der Realschule, der Wirtschaftsschule Dinkelsbühl und des Gymnasiums Rothenburg: Von all diesen Schulen kommen Auszubildende, die an der Berufsschule im Rahmen des Dualen Systems unterrichtet werden. 

Schulleiter Michael Steigmann begrüßte die Gäste: Sie würden durch ihre Anwesenheit eine echte Lernsituation schaffen. Stellvertretend für den Landrat war Jürgen Lößlein gekommen. Der Landkreis sei als Sachaufwandsträger für das Berufliche Schulzentrum zuständig, kümmere sich um die baulichen und organisatorischen Angelegenheiten. Das erfolge alles im Hinblick auf die Auszubildenden. Es sei dem Landkreis Ansbach wichtig, gute Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Dem Sachaufwandsträger gehöre das Grundstück, das Gebäude. Vor wenigen Jahren habe man das Dach des Werkstattgebäudes saniert und mit Photovoltaik ausgestattet. Aktuell würden die Metzgereiräume, die nicht mehr benötigt würden, für die Trockenbauer umgestaltet. Dafür seien 350.000 € eingeplant. In der Kfz-Abteilung soll die bisherige Beleuchtung durch LEDs ausgetauscht werden. Außerdem würde der Landkreis für Heizung, Strom, und die weiteren Verbrauchskosten aufkommen. Lößlein betonte, man sehe deutlich, ob jemand sein Handwerk gelernt habe, oder ob er nur angelernt sei. Er freue sich, dass so viele Auszubildende bereit seien, in der Gastronomie zu lernen. 

Der Oberbürgermeister betonte, er sei stolz, so eine tolle Berufsschule in der Stadt zu haben. Qualifizierte und fähige Nachwuchskräfte würden dringend gebraucht. Um dies zu erreichen, seien Vernetzungen nötig. Diese gelängen gut durch den Austausch der Lehrkräfte verschiedener Schularten im Gespräch beim gemeinsamen Frühstück. Die Auszubildende Joy Wilisch sprachen stellvertretend für die zwei der vier zehnten Gastronomieklassen an der Berufsschule. Köche, Hotel- und Restaurantfachkräfte würden im ersten Ausbildungsjahr gemeinsam unterrichtet. Zunächst habe man viel über die Grundlagen der Gastronomie  erfahren, verschiedene Garverfahren und Speisen kennengelernt, das richtige Eindecken für unterschiedliche Anlässe geübt. Der Einstieg in eine große und kreative Welt sei dadurch gelungen. Die Berufsschule sei ein besonders wichtiges Glied, Theorie und Praxis würden hier miteinander verknüpft. Man habe auch viel über andere Kulturen lernen dürfen, dies sei nur möglich gewesen, weil so viele ausländische Schülerinnen und Schüler in der Gastronomie vor Ort eine Ausbildung absolvieren.

Überaus freundlich begrüßte ein Auszubildender aus Indonesien die Gäste schließlich noch in seiner Muttersprache und verbeugte sich höflich vor den Anwesenden. 

Und dann war es soweit: Vitaminreich mit viel Obst, gegrillten Gemüsen, Reis-Shrimps-Salat, Nudel-Geflügel-Salat, einer bunten Rohkostplatte und Caprese gelang ein guter Start in den Tag. Für Fischliebhaber standen Lachs- und Forellenspezialitäten bereit, wer es eher deftig wollte, konnte Weiß- und Bratwürste, Schinken- und Aufschnittspezialitäten genießen.  Und auch für Liebhaber eines „süßen Morgens“ war mit Pfannkuchen und Kuchen reichlich gesorgt, dazu gab es Müsli, Joghurt- und Quarkvariationen.

Oberbürgermeister Rösch wünschte sich Rührei mit Champignons: und das wurde von den Auszubildenden vor seinen Augen frisch für ihn zubereitet.

Großen Dank zollten die Gäste auch den Lehrkräften Johanna Juran und Andrea Arold-Potsch, die die künftigen Hotel- und Restaurantfachleute bei der Vorbereitung des Projekts begleitet hatten, ebenso Jörg Hentzgen, der für die Köche zuständig war. - M. Schwandt -

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